AI Act Compliance

Regulatorische Anforderungen verständlich einordnen, Risiken erkennen und KI im Unternehmen sicher, nachvollziehbar und verantwortungsvoll einsetzen.

Grundlagen & Gesetz
Regulatorischer Rahmen & Rollen
Operative Compliance & Risikobewertung
Audit-Readiness

Schwerpunkt Recht und Sicherheit

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Der AI Act im Überblick

Wer fällt unter das Gesetz, welche Rollen gibt es und welche Pflichten können entstehen?

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Hochrisiko-KI & verbotene Praktiken

Risikoklassen erkennen und sensible Einsatzbereiche richtig einordnen.

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AI Governance & interne Richtlinien

KI-Policy, Verantwortlichkeiten, Prozesse und Nachweise im Unternehmen etablieren.

Für wen ist die AI Act Compliance Schulung geeignet?

Dieses Training richtet sich an Unternehmen und Mitarbeitende, die Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll einsetzen und die Anforderungen des EU AI Act in der Praxis sicher umsetzen möchten.

Datenschutz & Compliance

Besonders geeignet ist die Schulung für Verantwortliche im Bereich Datenschutz, Compliance oder Risikomanagement, die den AI Act gemeinsam mit bestehenden Unternehmensrichtlinien umsetzen möchten.

Geschäftsführung

Führungskräfte erhalten einen praxisnahen Überblick über ihre Verantwortlichkeiten und lernen, den rechtskonformen Einsatz von KI im Unternehmen sicher zu gestalten.

Mitarbeitende

Die Schulung vermittelt Mitarbeitenden das notwendige Wissen, um KI-Systeme verantwortungsvoll einzusetzen und gesetzliche Vorgaben im Arbeitsalltag sicher zu berücksichtigen.

IT & Digitalisierung

Die Schulung richtet sich an IT- und Digitalisierungsverantwortliche, die KI-Lösungen technisch begleiten und deren Einführung im Unternehmen sicher und gesetzeskonform unterstützen möchten.

Personalwesen & HR

Personalverantwortliche erhalten eine Grundlage, um die nach Artikel 4 geforderte KI-Kompetenz im Unternehmen aufzubauen und geeignete Schulungsmaßnahmen zu planen.

Unternehmen mit KI-Einsatz

Unternehmen, die KI in sensiblen Bereichen einsetzen oder künftig Hochrisiko-KI-Systeme nutzen möchten, erhalten eine fundierte Einführung in die organisatorischen und rechtlichen Anforderungen des EU AI Act.

Grundlagen & das Gesetz

Die wichtigsten Begriffe, Rollen und Risikoklassen des AI Act verständlich zusammengefasst – als Basis für den sicheren Einsatz von KI im Unternehmen.

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Was ist KI überhaupt?

Definitionen und Grundbegriffe

KI-Systeme, generative KI, Sprachmodelle, maschinelles Lernen und typische Einsatzformen.

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Der AI Act im Überblick

Wer fällt unter das Gesetz?

Anbieter, Betreiber, Importeure, Händler und weitere beteiligte Rollen.

General Purpose AI

Grundlagen zu universell einsetzbaren KI-Modellen und deren Bedeutung für Unternehmen.

Grundrechte-Folgenabschätzung

Wann zusätzliche Prüfungen und Dokumentation notwendig werden können.

KI-Kompetenz

Anforderungen an Schulung, Wissen und sichere Anwendung nach Artikel 4.

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Das Risikomodell des AI Act

Verbotene KI-Systeme

Anwendungen, die grundsätzlich nicht eingesetzt werden dürfen.

Hochrisiko-KI

Systeme mit besonderen Anforderungen an Kontrolle, Dokumentation und Aufsicht.

Begrenztes und minimales Risiko

Transparenzpflichten und Standardanwendungen mit geringeren regulatorischen Anforderungen.

Regulatorischer Rahmen & Rollen

Entscheidend ist nicht nur, welches KI-System verwendet wird, sondern auch welche Rolle das Unternehmen dabei einnimmt und welche Pflichten daraus entstehen.

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Der AI Act als Teil der Produktsicherheit

Wo ordnet sich das Gesetz rechtlich ein?

Der AI Act steht in engem Zusammenhang mit europäischem Produktsicherheits- und Marktüberwachungsrecht.

Zusammenspiel mit anderen Vorschriften

Zusätzlich können Datenschutzrecht, Arbeitsrecht, Urheberrecht und branchenspezifische Regeln relevant sein.

Technik allein reicht nicht

Compliance entsteht erst durch klare Prozesse, Verantwortlichkeiten und nachvollziehbare Kontrollen.

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Wer bin ich im AI Act?

Anbieter

Entwickelt oder vermarktet ein KI-System unter eigenem Namen oder eigener Marke.

Betreiber

Setzt ein KI-System im eigenen Unternehmen oder im Rahmen beruflicher Tätigkeiten ein.

Importeur oder Händler

Bringt KI-Systeme anderer Anbieter in der EU in Verkehr oder stellt sie auf dem Markt bereit.

Warum die Rollenabgrenzung wichtig ist

Je nach Rolle unterscheiden sich Pflichten, Haftungsrisiken, Dokumentation und Kontrollaufwand.

Hochrisiko-KI & verbotene Praktiken

Bestimmte KI-Anwendungen unterliegen besonders strengen Anforderungen oder sind vollständig untersagt. Unternehmen müssen daher frühzeitig prüfen, in welchem Risikobereich ein Einsatzfall liegt.

Hochrisiko-Systeme

Die 7 Kernpflichten für Hochrisiko-Systeme

Risikomanagement-System Risiken erkennen, bewerten und laufend überwachen.
Data Governance Qualität, Eignung und Nachvollziehbarkeit der Daten sicherstellen.
Technische Dokumentation Funktionsweise, Grenzen und Einsatzbedingungen dokumentieren.
Protokollierung Relevante Vorgänge und Ergebnisse nachvollziehbar erfassen.
Transparenz für Betreiber Klare Informationen zur sicheren und zulässigen Nutzung bereitstellen.
Menschliche Aufsicht Kontrolle, Eingriffsmöglichkeiten und Verantwortlichkeiten festlegen.
Robustheit & Cybersicherheit Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Schutz vor Manipulation gewährleisten.
Verbotene Praktiken

Verbotene KI-Anwendungen

Der AI Act untersagt bestimmte Einsatzformen vollständig, weil sie mit Grundrechten, Sicherheit oder europäischen Werten nicht vereinbar sind.

Manipulation KI darf nicht eingesetzt werden, um Menschen gezielt zu täuschen oder ihre Entscheidungsfreiheit unzulässig zu beeinflussen.
Ausnutzung von Schutzbedürftigkeit Besondere Schwächen aufgrund von Alter, Behinderung oder sozialer Situation dürfen nicht ausgenutzt werden.
Soziale Bewertung Bestimmte Formen des Social Scoring durch Behörden oder Unternehmen sind unzulässig.
Unzulässige biometrische Nutzung Bestimmte biometrische Kategorisierungen und Überwachungsformen sind verboten oder stark eingeschränkt.
Bei sensiblen Einsatzfällen sollte vor der Einführung immer eine rechtliche und technische Einzelfallprüfung erfolgen.

Operative Compliance & Risikobewertung

Damit KI-Compliance im Arbeitsalltag funktioniert, braucht es einen klaren Überblick über eingesetzte Systeme, nachvollziehbare Prüfungen und eine strukturierte Bewertung möglicher Auswirkungen.

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Aufbau eines KI-Inventars

Welche KI-Tools und KI-Funktionen werden im Unternehmen eingesetzt?

Systeme erfassen

Eingesetzte KI-Werkzeuge, Funktionen und externe Dienste vollständig dokumentieren.

Anwendungsfälle zuordnen

Festhalten, in welchen Abteilungen und Prozessen KI tatsächlich verwendet wird.

Verantwortliche benennen

Ansprechpartner, Freigaben und Zuständigkeiten klar festlegen.

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Praxisübung: Risikobewertung

KI-Einsatzfälle strukturiert analysieren und nachvollziehbar einordnen.

Risiken identifizieren

Datenschutz, Fehlentscheidungen, Diskriminierung, Sicherheitsrisiken und Reputationsschäden prüfen.

Eintritt und Auswirkung bewerten

Wahrscheinlichkeit und mögliche Folgen systematisch gegenüberstellen.

Maßnahmen festlegen

Kontrollen, Freigaben, technische Einschränkungen und Schulungen definieren.

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Grundrechte-Folgenabschätzung

Prüfen, ob der KI-Einsatz Rechte und Freiheiten von Menschen wesentlich beeinflussen kann.

Betroffene Personengruppen

Ermitteln, wer durch Entscheidungen oder Bewertungen des Systems betroffen ist.

Mögliche Beeinträchtigungen

Auswirkungen auf Gleichbehandlung, Privatsphäre, Beschäftigung oder Zugang zu Leistungen prüfen.

Schutzmaßnahmen dokumentieren

Menschliche Kontrolle, Beschwerdewege und organisatorische Absicherungen festhalten.

AI Governance & interne Richtlinien

Klare Regeln, Zuständigkeiten und Freigaben schaffen Sicherheit im Arbeitsalltag. So wird aus einzelnen KI-Anwendungen ein kontrollierter und nachvollziehbarer Unternehmensprozess.

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Interne KI-Richtlinie

Einheitliche Regeln für den sicheren und zulässigen Einsatz von KI.

Freigegebene KI-Werkzeuge

Festlegen, welche Systeme und Anbieter im Unternehmen verwendet werden dürfen.

Zulässige Einsatzbereiche

Definieren, für welche Aufgaben KI eingesetzt werden darf und welche Anwendungen ausgeschlossen sind.

Umgang mit Daten

Regeln für personenbezogene, vertrauliche und geschäftskritische Informationen festlegen.

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Verantwortlichkeiten & Freigaben

Klären, wer entscheidet, kontrolliert und bei Unsicherheiten unterstützt.

Fachliche Verantwortung

Zuständige Personen für Inhalte, Qualität und Freigaben benennen.

Datenschutz und IT-Sicherheit

Datenschutz, Berechtigungen und technische Schutzmaßnahmen frühzeitig einbinden.

Eskalationswege

Festlegen, wie bei Fehlern, Risiken oder unklaren Einsatzfällen vorzugehen ist.

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Menschliche Kontrolle & Schulung

Mitarbeiter müssen KI-Ergebnisse verstehen, prüfen und verantworten können.

Human-in-the-Loop

Kritische Ergebnisse werden vor Verwendung durch einen Menschen geprüft und freigegeben.

Rollenbezogene Schulung

Inhalte und Tiefe der Schulung werden an Aufgaben, Risiken und Vorkenntnisse angepasst.

Regelmäßige Aktualisierung

Wissen, Richtlinien und Freigaben werden bei technischen oder rechtlichen Änderungen überprüft.

Audit-Readiness & Lernerfolg

Gute KI-Compliance muss nicht nur umgesetzt, sondern auch nachvollziehbar dokumentiert werden. Gleichzeitig sollte überprüfbar sein, ob Mitarbeiter die wesentlichen Inhalte verstanden haben.

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Audit-Readiness

Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Nachweise so dokumentieren, dass sie auch später nachvollziehbar bleiben.

KI-Inventar

Eingesetzte Systeme, Anwendungsfälle, Anbieter und verantwortliche Stellen dokumentieren.

Risikobewertungen

Entscheidungen, Bewertungen und festgelegte Schutzmaßnahmen nachvollziehbar festhalten.

Interne Richtlinien

Freigegebene Tools, Regeln, Zuständigkeiten und Kontrollprozesse aktuell halten.

Schulungsnachweise

Teilnehmer, Inhalte, Datum und Lernerfolg der Maßnahmen dokumentieren.

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Lernerfolg & Zertifikat

Wissen überprüfen und Schulungsmaßnahmen mit einem nachvollziehbaren Abschluss dokumentieren.

Kurze Wissensüberprüfung

Zentrale Inhalte werden am Ende des Trainings mit verständlichen Fragen wiederholt.

Praxisnahe Fallbeispiele

Typische Situationen aus dem Unternehmensalltag werden gemeinsam eingeordnet.

Dokumentierter Abschluss

Die Teilnahme und der erfolgreiche Abschluss werden nachvollziehbar festgehalten.

Zertifikat bei Bestehen

Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher Überprüfung einen entsprechenden Schulungsnachweis.

Praxis statt Papierübung

Ziel ist keine unnötige Bürokratie, sondern ein nachvollziehbarer und sicherer KI-Einsatz. Dokumentiert wird nur, was für Verantwortung, Nachweis und Verbesserung wirklich relevant ist.

Jetzt KI-Wissen erfolgreich im Unternehmen einsetzen.

Die Grundlagen sind geschaffen. Im praxisnahen KI-ACT Schulung lernen deine Mitarbeiter, wie KI sicher, verantwortungsvoll und produktiv im Arbeitsalltag eingesetzt wird – verständlich erklärt und direkt anwendbar.